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Ich kann Feen sehen.

Im Grunde geht es um die Magie in meinem Garten. Und die erschließt sich mir nach und nach, da muss ich nicht gleich nach den ersten drei Jahren einen Roman drüber schreiben.

Magie wird heutzutage inflationär benutzt. Für mich ist sie eine reale Größe im täglichen Leben, und emotional belegt. Kollektives Bewusstsein gemischt mit Archetypen die sich durch die menschliche Geschichte spannen, ergeben sich wiederholende Klischees wie Feen, Magier und Zaubersprüche.

So lächerlich diese Klischees auch sein mögen, sie verschandeln in meinen Augen den Blick auf eine Art von Magie, die wir alle kennen: Freude, Liebe, Glück oder Trauer.

Wenn ich sage mein Baum spricht mit mir, dann sagt er nicht "Guten Morgen", sondern ich fühle mich durch Zeit und Raum getragen, sehe seine ersten dünnen Äste die noch mein seit langem verstorbener Großvater gesehen hat. Ich weiß im Herbst gibt er mir reichlich Früchte, und ich fühle seine Belustigung angesichts meiner Gedanken. Mag sein es ist auch nur das Spiegelbild meiner eigenen Belustigung über mich selbst, who cares?

Meine Magie ist nicht mit Zaubersprüchen zu erreichen, außer man wertet "Das ist aber ein hübsches Kleid" als Zauberspruch. Wenn ich es zu einer Passantin sage, die bei der Auswahl ihrer Garderobe große Liebe und Sorgfalt in ihr Erscheinungsbild investiert hat, dann zaubert das ein Lächeln in ihr Gesicht. Wenn das nicht magisch ist!

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Ich wusste es

Leute!

heute konnte ich ENDLICH ein Foto dieser kleinen, cleveren Fee machen, die immer in der Nähe des Wassertroges herumschleicht.

Sie war so versunken darin, Kräuter zu sammeln, dass sie mich nicht bemerkt hat. Einmal links, dann rechts aufs Bild klicken (Grafik anzeigen und dann die Lupe benutzen), dann könnt ihr sie sogar noch ein bisschen besser sehen.


Der Anfang

Gestern fiel der erste Schnee, und heute kamen meine ersten Stempel.

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Himmel, ich habe doch schon so oft Stempel gemacht. Aber heute kam dieses kleine Päckchen mit der Post, da waren Gummis der besonderen Art drin: Die ersten fairysale-Stempel!

Ich weiß nicht wie ich das beschreiben soll. Wie kann ein Mensch ein solches Hochgefühl haben, wenn er ein paar olle Gummiplatten in der Hand hält. Ich habe sie erstmal ganz sachte gestreichelt. Meine Augen müssen geleuchtet haben, denn es wurde auf einmal viel heller im Raum. ;-)

Vor ein paar Wochen habe ich mich durchgerungen, es wieder mit dem Stempelbusiness zu versuchen. Dann kam die Ideenphase, die Verhandlungsphase, die Arbeitsphase, die Stressphase (im Kampf mit den Grafikprogrammen) und nun die Wartephase. Nur wenige Tage musste ich auf meine ersten Gummis warten, aber als der Postbote sie dann heute morgen brachte war das wie ein vorgezogenes Weihnachten.

Genug der Worte, schaut euch mei…

Flechtwerk.1

Warum "Punkt 1"? Weil ich darüber noch viel mehr schreiben will. Ich hatte bereits andernorts erzählt, dass ich schon als hitchhikende Schülerin im Urlaub aus Piniennadeln hübsche geflochtene Zeltaccessoires gebastelt hatte. Später sah ich meine ansonsten weniger kreative Mutter mit Peddigrohr tolle Wohndeko flechten. Als meine Tochter dann ins Barbie-Alter kam, habe ich ihr ein wochenlanger Nachtarbeit heimlich für Weihnachten meine alte Puppenstube aufgepeppt. Das Bett bekam neue Bezüge im Laura Ashley Stil, Nackenrolle, Tagesdecke.. alles da. Zusätzlich wurde aus Fimo alles mögliche modelliert: Brötchen, Kuchen, Pizza, Möhren etc. Einen Teil hab ich aufgehoben, aber der ist so schäbig geworden dass ich das niemand zeigen möchte. Die Barbie bekam eine neue Garderobe, inclusive Nerzmantel.

Eines aber fiel mir nun wieder ein, als ich das Thema Flechten für meinen Garten angehen wollte: Meine Puppenstuben-Möbel aus Peddigrohr. Wenn meine Mama das kann, dann konnte ich das au…