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Ich kann Feen sehen.

Im Grunde geht es um die Magie in meinem Garten. Und die erschließt sich mir nach und nach, da muss ich nicht gleich nach den ersten drei Jahren einen Roman drüber schreiben.

Magie wird heutzutage inflationär benutzt. Für mich ist sie eine reale Größe im täglichen Leben, und emotional belegt. Kollektives Bewusstsein gemischt mit Archetypen die sich durch die menschliche Geschichte spannen, ergeben sich wiederholende Klischees wie Feen, Magier und Zaubersprüche.

So lächerlich diese Klischees auch sein mögen, sie verschandeln in meinen Augen den Blick auf eine Art von Magie, die wir alle kennen: Freude, Liebe, Glück oder Trauer.

Wenn ich sage mein Baum spricht mit mir, dann sagt er nicht "Guten Morgen", sondern ich fühle mich durch Zeit und Raum getragen, sehe seine ersten dünnen Äste die noch mein seit langem verstorbener Großvater gesehen hat. Ich weiß im Herbst gibt er mir reichlich Früchte, und ich fühle seine Belustigung angesichts meiner Gedanken. Mag sein es ist auch nur das Spiegelbild meiner eigenen Belustigung über mich selbst, who cares?

Meine Magie ist nicht mit Zaubersprüchen zu erreichen, außer man wertet "Das ist aber ein hübsches Kleid" als Zauberspruch. Wenn ich es zu einer Passantin sage, die bei der Auswahl ihrer Garderobe große Liebe und Sorgfalt in ihr Erscheinungsbild investiert hat, dann zaubert das ein Lächeln in ihr Gesicht. Wenn das nicht magisch ist!

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