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Es werden Posts vom Januar, 2010 angezeigt.

Keine Zeit

Mannomann, ist das doof.
Ich habe einen Auftrag an dem ich seit Wochen arbeite, und einfach nicht fertig werde. Gleichzeitig verstauben die Stempel-Vorlagen in meiner Schublade UND neue Gummis liegen ungenutzt auf dem Arbeitstisch herum. Wenn mein Auftrag fertig ist, setze ich mich noch am gleichen Tag an den PC und bearbeite die Bilder für die neuen Stempel, damit ihr sie endlich auch sehen könnt.

Neu im fairysale-shop sind dann die Vintage-Stempel aus meinem alten Laden "Stempel-Krempel" uuuund ein paar Ostermotive. Für Osterstempel bin ich arg spät dran. Die ersten Stempler werkeln schon an den Weihnachtskarten 2010, wie ich in einem Forum gesehen habe :-)

Aber damit ihr nicht denkt ich habe das Stempelhobby vergessen, hier ein klitzekleiner Preview:

Das Motiv muss ich jetzt "nur" noch retuschieren, setzen, in Auftrag geben, warten, abholen, schneiden. Und hoffen, dass es noch VOR Ostern 2010 fertig wird. Dann könnt ihr damit stempeln. Meinetwegen auch nach Ostern. …

Tschällentsch

Die Welt spricht englisch, da muss man sich mit abfinden. Und manches Mal benutze ich ein Wort ohne zu wissen, wie ich es auf Deutsch besser sagen könnte.

"Challenge" bedeutet Herausforderung. Aber klingt viel besser. Und solche Herausforderungen sind in der virtuellen Welt der Stempler, Schneider, Bastler und Kreativen sehr beliebt. Man stellt ein Thema und alle machen mit. Im Idealfall.

Dass ich bei meinen täglichen Technik-Recherchen in den Stempel-Blogs über viele solcher Challenges stolpere liegt auf der Hand. Und was mich daran am meisten fasziniert ist der Lerneffekt.
Den Lerneffekt sehe ich als die größte Herausforderung. Inspiration zu geben auch. Doch mich haben als Heavy-Stempler damals meistens die Techniken mehr interessiert als deren konkrete Anwendung. Und das möchte ich nun wieder aufleben lassen.

Ich lade einmal im Monat- jeden ersten Donnerstag- Freunde zum Basteltreff bei mir zu Hause ein. Wie wäre es nun, wenn ich vor dem Treff eine Challenge ausrufe, und wir…

Alt und Neu

Heute will ich euch einen Blick in die Zukunft und auch die ferne Vergangenheit gewähren. Und das ganz ohne Kristallkugel!

Aus alten- sehr alten- Stempelladenbeständen hatte ich noch die Vorlagen für eigene Vintage-Stempel, zu deutsch: altmodische Bilder. Diese werden zur Zeit nachproduziert und ich rechne mit Nachschub in den nächsten Tagen. Endlich was Neues für den onlineshop. *freu*


Leider habe ich nicht eine Minute Zeit um schöne NEUE Stempel-Muster zu machen, und die alten fliegen irgendwo auf dem "Dachboden" herum. Schließlich werfe ich ja nichts weg. ;-)

Ein allerletztes, uraltes Foto eines Musters aus einer Zeitschrift habe ich auf meinem PC gefunden. Ich hatte damals mit meiner Stempelfreundin Anne die Stempel-Serviettentechnik weiterentwickelt. Eine Technik, die heutzutage jeder Stempler im Repertoire hat.

Damals habe ich ab und zu Bastelmuster und Anleitungen für Zeitschriften gemacht. Heute blogge ich sowas. Ist das Internet der Tod der Printmedien? Na ja, so lange …

Häkelblümchen

Ich habe ja neulich mal irgendwo gesagt ich muss noch eine Überleitung vom Häkeln zum Stempeln finden, ein Cross Over, wo ich beides verbinden kann. Und dabei gibt es das schon längst: Häkelblümchen.

Sucht man online danach, findet man massenhaft englische Seiten: klick.

Sogar ein Video gibt es: klick.

Eine schöne Variante fand ich in Andreas blog: klick (diese "Rollrosen reizen mich noch, muss ich unbedingt mal versuchen)

Ein Kinkerlitzchen habe ich ja neulich hinzugefügt, die Spirale: klick

Vorgestern habe ich denn einer Stempelfreundin gezeig wie man die Blümchen macht. Auf ihre eigenen Werke warte ich jetzt sehr gespannt (keine Ausreden Alex!)

Und während ich da so saß, mit Häkelnadel 2 und einem hauchdünnen Noro-Garn gekämpft habe... da kam mir in den Sinn, dass ich ja schon lange lange Blümchen häkle. Und weil Stempler mit so simplen Häkelwerken zu beeindrucken sind, zeige ich euch meine alten Blümchen (nur um anzugeben)


Ja, das sollen Prilblumen sein! Rechts die finale Version.
A…

Stempelgeschichte(n)

In einigen Foren, mails und in meinem Blog erzähle ich immer von "damals" als ich noch einen Stempelladen namens "Stempel-Krempel" hatte. Den habe ich 1998 aufgemacht, ca 6 Monate bevor mein Jüngster geboren wurde. Genau... als ich den Mietvertrag unterschrieben habe, wusste ich nichts von meinem späten Mutterglück.
Aber heute kam mir in den Sinn ein bisschen von damals zu zeigen. Viele Fotos habe ich als Papierabzug, damals gab es kaum digitale Fotografie und ich müsste das alles mal einscannen.
Zeigen kann ich schon mal ein Bild aus Laden Nummer 3, denn ich bin in 6 Jahren ganze 3 Mal umgezogen, hatte also 4 (!) Lokalitäten. Zwei in Leverkusen-Opladen, eine in Leichlingen und eine in Solingen.



Im Bild meine liebe Stempelfreundin Anne, ohne die ich es nicht so lange hätte aushalten können- sie hat mir bei so vielem geholfen: Workshops, Messen, Ladenbau, Kartengestaltung. Die Theke an der sie sitzt ist ihr Werk.

Hier eine andere Freundin, Birgit. Man sieht einen typisc…

üben üben üben

Habe ich erwähnt, dass ich 6 Jahre lang Stempelpause hatte? Jupp, immer und wieder.

Nun komme ich zurück in die Stempelszene und stelle fest, dass die "Masse" der Stempler technisch und gestalterisch meilenweit an mir vorbeigezogen ist. Kunststück... ihr habt 6 Jahre Vorsprung. Dass ich VOR 6 Jahren für 8 Jahre gestempelt habe, das hilft nicht viel, denn damals haben wir irgendwie ganz andere Sachen gemacht.

Der allgemeine Stil ist edel bis aufwändig. Techniken wurden perfektioniert, von denen wir damals nicht einmal etwas ahnen konnten. Ich jammere herum und kann mich nicht damit abfinden, dass ich mein Defizit nicht ad hoc aufholen kann. Also heisst es: üben üben üben!

Was mir im Moment die meisten Schwierigkeiten bereitet, ist das Layout von Grußkarten. Wie ich bereits sagte gibt es im Internet zahllose Vorlagen, nach denen man eine Karte aufbauen kann. Aber ich hasse Nachmachen. Ist so ein Tick von mir. Also selber layouten.

Heute habe ich ein schnelles Layout gemacht mit ei…

Häkeldeko für Grußkarten

Endlich ein "Cross-Over" zwischen Häkeln und Stempeln!

Ich sah in letzter Zeit sehr oft kleine Häkelblümchen auf Grußkarten. Es gibt sogar Videos, in denen ausführlich gezeigt wird wie man solche Blümchen macht.

Ich rede hier mit Häklern, oder? Denn Häkelblümchen macht man alle nach dem gleichen Prinzip: Fadenring oder ein paar Anfangsmaschen zum Ring schließen, dann Luftmaschenketten als Blatt-Basis arbeiten, diese mit festen Maschen, Stäbchen und Doppelstäbchen behäkeln, so dass sich eine Blütenblattform ergibt. Dabei häkelt man zur Mitte des Blütenblattes immer größer werdende Maschen und zum Rand hin kleinere. Soweit die Theorie.

Ich finde es schwieriger einer Blumen-Häkelschrift zu folgen, als einfach rauflos zu arbeiten. Was hat man zu verlieren? Nix. Wird das Blümchen krumm und schief... das ist halt Natur. Das muss so sein ;-)

Aber als ich heute aus Mangel an Kartenverzierungen spontan einige Blümchen gehäkelt habe, fiel mir mein Deutschlandschal wieder ein:

Häkler wissen…

Backpapier Experiment

Heute mittag sah ich in meinem Stempelforum einen Thread, der nach einer Stempeltechnik eines amerikanischen Designers fragte. Und ich habe mir das dort empfohlene Video angeschaut. Dabei wird eine Arbeitsunterlage benutzt, die sowohl wasserabweisend als auch hitzefest ist.

Das hat den Vorteil, dass man mit wasserlöslichen Farben auf der Unterlage matschen kann, dann ein Papier auf die Unterlage legt und quasi eine Monotypie macht. Mit einem Bügeleisen plättet man das Ganze wieder, was auf der hitzefesten Unterlage super klappt.

Ich mag aber keine US-Produkte kaufen, wenn wir sowas vielleicht in der eigenen Küche haben. Ich dachte sofort an meine Dauer-Backfolie. Die ist sehr wasserabweisend und sehr hitzefest. Leider habe ich sie verschlampt.

Darum habe ich Backpapier genommen. Soweit ich weiß ist das eingefettet und stößt also auch Wasser und wasserbasierte Farben ab. Dabei dämmerte es mir, dass ich schon vor vielen Jahren gelesen habe, dass die Amis viel mit Backpapier rumschmieren. A…

Ihr seid toll!

Wow! Gestern reingestellt und heute schon Leser hier. Danke, dass ihr mir nicht die Freundschaft kündigt.

In Sachen Häkeln wird es auch erst einmal still im Blog, zumindest für den Januar.
Ich häkle zwar täglich, aber das sind Auftragsarbeiten und die zeige ich erst, wenn sie fertig sind.

Bis dahin ergötze ich mich an euren Blogs und schau was die Häkelfreunde so machen. Ravelry muss ich weiter auf Eis legen, da ich Zugangsprobleme habe. Anscheinend mag mein Router deren Datenbanken nicht, oder was auch immer. Kaum eingeloggt, hängt sich mein Internet fast auf und ravelry wird nicht richtig angezeigt. Doof.
Bis später, Bärbel

Eigentlich....

Eigentlich müsste ich ja was ganz anderes machen. Aber die Stempelsucht hat mich wieder voll im Griff.

Kürzlich sah ich im Forum "Stempelecke" (Button rechts, runterscollen) ein supersüßes Nadelkissen mit einem Tildastoff.

Guckt mal hier: klick

Natürlich will Bärbel sowas auch machen, und den Stoff selbst stempeln.

Nur womit macht man so ein Nadelkissen, wenn man die Tilda-Zutaten nicht kaufen will? Natürlich: Mit einem Marmeladenglas. Irgendwo im Hinterkopf habe ich sowas abgespeichert.

Also schnell ein kleines Glas gegriffen, welche man sammelt wenn man viel Obst im Garten hat.Ein Stück Stoff auf die Schnelle bestempelt. Leider sehr ungenau. Den Stoff umgesäumt, einen Faden durchgezogen, Bastelwatte eingefüllt und um den Deckel zusammengezogen.

Das sieht noch sehr usselig aus, aber ihr könnt euch vorstellen was ich meine:


Das ist nicht die finale Version, ich muss noch herausfinden, wie ich das Nadelkissen auf den Deckel bekomme, und diesen dann noch öffnen kann. Dann kann ich au…

Stempeln ist schwer

Meine Güte. Jahrelang habe ich Bastlern, die das Stempeln nicht kannten, alle möglichen Techniken beigebracht. Und nun fühle ich mich wie ein blutiger Anfänger.
In den Jahren meiner Stempel-Abstinenz haben die Hobbystempler mich qualitativ weit überholt. Ich lese mich von blog zu blog, Forum zu Forum, und komme aus dem Staunen nicht heraus wie gut der Durchschnitt geworden ist.

Es steckt gewiss auch ein Teil verletzter Eitelkeit in dem Gedanken, daß alle Welt scheinbar mühelos besser stempelt als ich. Doch das hat mich noch nie abgehalten, mich zu verbessern. Im Gegenteil: Ich finde diesen hohen Standart inspirierend und er ist ein Ansporn.

Doch ich kann nicht hoffen, nun nach den Jahren in denen meine Stempelkissen eingetrocknet sind, gleich aus dem Handgelenk neue Höhenflüge zu erleben. Also heisst es ganz unten anfangen. Und erst mal die Stempelkissen nachtränken.
Dann lernen, welche neuen (oder alten) Colorationstechniken es so gibt im Stempelländle.

Neu waren für mich die sogenannten …

Dachboden-Candy

Heureka! Das ist es!

Ich habe ein Problem: Ich produziere seit vielen Jahren immer wieder hübsche Sachen, und zwar einfach deshalb, weil ich sie machen möchte. Um eine Technik auszuprobieren, zu sehen wie es wirkt, weil ich die Idee hatte. Viele andere tun das auch, wissen aber meistens auch, was sie hinterher damit anfangen können. Ich meistens nicht.

Eines dieser Teile ist die Schmetterlings-Corsage, die ich vor einigen Jahren für eine Näh-Challenge gemacht hatte. Ich habe in diesem Fall ausprobiert, wie man mit Stempeln Stoff-Applikationen machen kann. das hat auch leidlich geklappt, aber was macht man dann mit solch einem Teil?


Ich habe es dann einmal zum Karneval angezogen (als Prinzessin *hüstel*) und that´s it. Seitdem liegt das Teil in der Ecke und verstaubt.

Nun dachte ich, ich könne es ja verschenken. Verkaufen kommt nicht in Frage, denn die Corsage ist nicht perfekt genäht und für sowas nehme ich kein Geld. Aaaaaaber da sie anscheinend manchen Damen gefallen hat, würde ich sie …

Weichen stellen

Bisher habe ich es ja immer noch irgendwie hinbekommen, meine verschiedenen Hobbies an einem Ort zu "lagern". Aber je mehr ich nun hier über Stempel schreibe, um so mehr finde ich es unpassend, weiterhin die Ergüsse über das Häkel-, Näh-, Garten-, und was-weiss-ich-Hobby hier kundzutun.

Was meint ihr? Ich überlege ernsthaft, das Blog aufzuteilen. In ein Stempelblog, ein Häkelblog, und so weiter. Denn ich kann mir vorstellen, dass Stempler

2010, wohin geht die Reise?

Stempel, Nähen, Häkeln, Mittelalter, etc etc etc

Das kennen bestimmt viele: So viele Hobbies und so wenig Zeit. Meine Hobbies fordern meist meine ganze Aufmerksamtkeit. Stehen die Stempel im Vordergrund, sind Nähen und Mittelalter vergessen. Das Häkeln kann ich so grade eben im Hinterkopf behalten. Aber was mich am meisten frustriert: Mit jedem Hobby sind Menschen verbunden.

Wie kommt´s? Als ich meinenStempelladen hatte, habe ich durch diese Tätigkeit so viele tolle Menschen kennengelernt, dass mir nach der Stempelphase nicht das Hobby, aber die Freunde gefehlt haben. Denn mit dem nächsten Hobby kamen Neue.

Es gibt ein schottisches Volkslied, "Caledonia". Darin heisst es: "Lost the friends that I needed losing. Found others on the way" Man soll es wohl hinnehmen, Freunde zu verlieren um Neue zu finden? Das ist es, was mich frustriert. Freunde sollten nicht verloren werden.

Doch wie sie alle pflegen, wenn ständig Neue hinzukommen? Der Tag hat ja nur 24 Stunden. Ich habe…