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Es werden Posts vom August, 2009 angezeigt.

Mangelwurzel, engl.

Hättet ihr gedacht, daß ich heute "Mangelwurzel" gegessen habe? Ich auch nicht. Aber als mein Mangold aus dem Garten noch im Topf vor sich hin blubberte, habe ich mit einem englischen Freund gechattet und nicht gewusst wie dieses Gemüse (eine Rübenart!) auf englisch heisst. Die erstbeste Übersetzung "chard" erschien mir zu profan, da hab ich es mit "Mangelwurzel" versucht. Namen haben die....

Mein Kumpel aus Cornwall hat es auch nicht verstanden, keine Ahnung wer das online übersetzt hat. Aber lustig war´s doch.

Neben Mangold gab es endlich auch Tomaten,wenn auch sehr spärtlich. Die meisten Früchte auf dem Foto sind im Schrank nachgereift.



Sorry für das verpixelte Bild, ich musste es für ein Gartenforum auf Briefmarkengröße schrumpfen. Schnüff.

Ich hab auf die Schnelle noch ein Bild, diesmal eigens für Marion: Das wollte ich Dir schon lange zeigen. Schau mal, was aus dem kümmerlichen Zweiglein geworden ist, das ich bei euch um die Ecke aus der Bordsteinkante …

Rosenreise

Ich bin ein Fan von Nutzpflanzen. Rosen sind ja hübsch, aber diese ganze Züchterei und Pflege, die Rosenfans ihren grünen Lieblingen zuteil werden lassen entzieht sich meinem Verständnis.

Dennoch werde ich schwach, wenn zum einen das Blümchen eine eigene Geschichte hat, zum anderen Brauchbares hervorbringt. Schnittblumen mag ich nicht, aber manche Rosen duften wunderschön (am Strauch!) und einige erzeugen Eßbares. Vor meinem Schlafzimmerfenster wächst diese Rose, laut Nachbar heisst sie "Schneewittchen":



Hier liebe ich diese Blütenpracht, und duften tut sie himmlisch. So schön ist sie aber im Moment nicht mehr, das meiste ist verblüht. Hagebutten bekommt sie nicht, aber die sammle ich nun zur Erntezeit an allen Hecken wo ich ihrer habhaft werden kann.

So liegen die Früchte einer Hundsrose in meinem Kühlschrank, für den Kälteschock bevor man die Samen in die Erde legen kann. Und heute morgen sah ich am Wegesrand eine Hecke mit großen langen Zweigen und wunderhübschen roten Hageb…

Jedes Böhnchen...

...gibt ein Tönchen. Kennt ihr, oder?

Na ja, ob meine liebevoll gehegten Feuerbohnen Tönchen ergeben weiß ich (noch) nicht, denn nach monatelanger Beobachtung hab´ ich sie heut´ gegessen. Und Tönchen kann man hier ja (zum Glück) nicht wiedergeben :-D

Feuerbohnen heißen diese Bohnen, weil ihre Blüten wie kleine Flämmchen aussehen:



Ganz hinten im Bild, sehr verschwommen, übrigens mein faulenzender Gatte.

Ich hatte die Bohnen an verschiedenen Stellen eingepflanzt, aber dabei einige Fehler gemacht. Auf die Feuerbohne kam ich, weil ich erstens ohnehin Bohnen anpflanzen wollte, zum anderen weil der alte Rosenbogen, an den ich eine Rose stümperhaft umgesetzt hatte, eine Belaubung brauchte, denn die Rose schien hin zu sein.

Feuerbohnen wurden als schnellrankender Sichtschutz oder grüne Deko empfohlen. Sie wachsen schnell und bilden dichtes Blattwerk. Und man kann sie essen...perfekt.

Ich hatte unter dem Rosenbogen die Erde umgegraben, da sie zum Bereich des Gemüsegartens gehört. An anderer Stelle h…

Regen- yeah!

Heute schifft es den ganzen Tag, das wird auch so bald nicht aufhören. Und ich muss Rasen mähen, mit der Gießkanne von oben wächst er nicht nur weiter, sondern tut dies auch noch schneller als ohne Regen. Heul!

Aber dann hat Mama Zeit den Tag am Rechner zu verplempern (als wenn ich das nicht auch bei Sonnenschein schaffe)

Und so stöbere ich in den komischsten Seiten rum, wie facebook. Meine Tochter hat massenhaft Fotos gemacht, als ich sie in Birmingham/Solihull besucht hatte. Da sind sooo süße dabei, ich zeig die immer mal wenn mir nix anderes einfällt (also nie) oder ich zu viel zu schreiben habe und dann zu faul bin das auch zu tun (also immer)



In ihrem facebook album sind ganz viele solcher süßer Bilder.



Hier geht Mama mit den total süßen Hunden der AuPair-Familie Gassi. Tolle Hunde, leider uralt und ich war schneller (sieht man, gell?)

Ach, ich will öfter mal nach England. Wenn der Weg zum Flugplatz nicht immer so weit wäre.... ;-)

Von Möhren und Mäusefängern

Als ich die Mutter unserer beiden Katzen sah, war es Liebe auf den ersten Blick. In meiner Kindheit hatten wir genausoeine Mieze auf dem Hof rumlaufen, niemals im Haus. Hunde und Katzen waren das, was sie auf dem Lande auch noch heute meistens sind: Nützlich. Und keine Schmusetiere.

Aber diese Katze war besonders. Sie war rot getigert, und entgegen der landläufigen Meinung, daß rote Katzen immer Kater sind, erfreute sie sich einer sehr zahlreichen Nachkommenschaft aus eigener Produktion.

Irgendwann vor meiner Zeitrechnung muss sie in eine Falle geraten sein, denn sie hatte nur noch einen Stummelschwanz. Als ich Kind war, war die rote Katze schon da.Und sie war die letzte Katze, die ums Haus gehalten wurde, denn sie hat alle ihre Nachkommen überlebt. Zuletzt bekam sie eine Kiste im Hühnerstall und ihr Gnadenbrot, zahnlos und mehr tot als lebendig, doch sie wird für mich immer der Inbegriff einer Katze bleiben.

Als ich nun diese rote Katze in der Wohnung meiner Freundin sah, war ich hin un…