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Es werden Posts vom Juni, 2009 angezeigt.

Kräuterkurs

Mir raucht der Schädel.

Ich versuche mich zwischen Garten, Häkeln und lieben Menschen aufzuteilen.

Parallel denke ich über neue Häkelideen nach, treffe Freunde und Lehrer, sowie hänge sinnlos zwischen Beetreihen herum, auf der Jagd nach Unkraut und Schnecken.

Heute aber hatte der Garten Vorrang: Ich habe im Internet kürzlich eine Lehrerin gefunden. Genauer gesagt eine "Kräuterpädagogin". Celia Nentwig besitzt in einem Landschaftsschutzgebiet in Solingen einen wunderschönen Garten mit einem großen Holzhaus, ein kleines Traumland voller interessanter Pflanzen und umgeben von einer unberührten Natur. Soweit Natur heuzutage noch unberührt sein kann.

Vor 4 Wochen war ich erstmals bei ihr zu einem Holunder-Kurs. Wir haben die duftenden gelben Blüten gesammelt, verarbeitet und unglaublich viel Wissenswertes über den Holunder erfahren. Seitdem stapeln sich bei mir die Gläser mit Sirup, Essig, Gelee und Trockenblüten, alles so lecker und auch so gesund.

Heute gab es eine Fortsetzung: Grün…

Socken, endlich geknipst

Jubel!
Meine Tochter hat endlich meine Socken vom Buch geknipst. Dabei konnten wir die Mädchensocken in Größe 32/33 nicht fotografieren, ich brauch erst ein Model mit der Größe. Und die Männersocken muss ich meinem Mann mal überziehen, wenn er lange genug stillhält.
Alle anderen haben wir für die Nachwelt festgehalten. Meine Lieblinge sind die Netzstrümpfe und die Ringelsocken. Aber man soll bei seinen “Kindern” ja keinen bevorzugen.
Alle Socken/Strümpfe, die wir bisher fotografiert haben auf einen Blick. Einmal anklicken, und ihr seht ein großes Bild.



Weitere Bilder kommen, wenn ich sie habe. Und weitere Bücher…. wenn eine gute Fee dem frech-Verlag sagt, dass es noch mehr gehäkelte Kleidung geben muss. Oder andere schöne Dinge, die ich bereits anbiete wie sauer Bier. Daumen drücken, dass frech mich nochmal brauchen kann. Auch wenn ich immer alles erst auf den allerletzten Drücken einreiche…..

PS: Alle Modelle findet ihr hier: Häkelsockenbuch

Marmelade

Kirschen, nix als Kirschen. Meine Tochter hat mir geholfen die Steine da raus zu bekommen, und am Ende blieben ziemlich genau 4 Kilo Kirschen übrig. (Die Steine schwimmen nun mit Kandis und Gewürzen in Schnaps)

Das klingt irgendwie nicht so beeindruckend. Aber da man laut Anleitung nicht mehr als 2 Kilo auf einmal verarbeiten soll, musste ich zwei Fuhren Marmelade kochen.

Raum für Experimente. Eine Ladung ist nun mit Chili gewürzt. Nach einem Rezept auf dieser tollen Seite: Klick. Aber 1 Schote auf 1 Kilo Frucht? Schon beim verkosten haben meine Lippen gebrannt, und das lag nicht daran dass die Marmelade noch zu heiss war. Diese Chili-Kirsch-Jelly müssen wir gaaanz dünn auf´s Brot streichen.

Der Rest wurde zu ordinärer Kirschmarmelade. Und ja, ich weiß dass das "Konfitüre" heisst. Mir egal, ist süß und lecker.

Ich würde ja auch gern ein Foto machen, aber dazu brauche ich Etiketten für die Gläser. Dafür habe ich Zeichungen gemacht, die als Stempel umgesetzt werden. Die muss ich n…

Kirschenmord

Wir haben einen Kirschbaum. Das ist an sich nichts Ungewöhnliches, aber dieser Baum steht schon da, seit ich als Kind raufgeklettert bin und- gefühlte- Stunden damit zugebracht habe auf seinen Zweigen zu hocken und nach dicken süßen Kirschen zu angeln.

Heute käme ich ohne Leiter nicht mehr hinein. Und an die Kirschen käme ich nur, wenn meine Arme 4 Meter lang wären. Kann ein Baum in 40 Jahren so sehr wachsen?

Meinen Kirschbaum erkenne ich nicht wieder, aber das wird dem Baum mit mir ebenso ergehen. Nun stehe ich unten, schaue nach oben und sehe dort kiloweise die leckeren Früchte vor sich hin reifen.

Dabei hat der Baum zwei verschiedene Sorten. Eine, die im Moment fast schwarze leckere Kirschen liefert, und eine mit später reifenden Früchtchen. Aber außer an eine Handvoll Kirschen im unteren Astbereich ist kein Rankommen an die Dinger.

Darum muss der Baum unbedingt einen "Haarschnitt" bekommen. Ich bin bereits ein paarmal reingeklettert und den meterlangen Ästen mit der Säge zu …

Wieder was gelernt

Mein Tag beginnt meist recht früh, um 6. Dann klingelt der Wecker und ich versuche 20 Minuten lang wach zu werden. Damit ich nicht gleich wieder einschlafe, steht der Wecker auf dem Kleiderschrank, um ihn auszumachen muss ich aufstehen, das bringt den Kreislauf zwangsweise in Schwung.

Seit ich meinen Garten beackere, hat sich der Tagesablauf geändert. Nach Kind wecken, Schulbrot schmieren, Tornister packen, Kind zum Schulbus bringen ist jetzt nicht der erste Gang der zum Computer. Nach einer kurzen Pause vor der Kaffeemaschine geht es in den Garten.

Also so gegen 7.

Ob da seit gestern abend was Neues gewachsen ist? Alles noch da? Schnecken beim Frühstück? Unkraut zupfen, Sämlinge versetzen, Pflänzchen streicheln, Wühlmausgänge checken.

Meine neue Sucht heisst Gemüsegarten. Und wie bei allen neuen Süchten gibt es so viel zu lernen. Um ein halbwegs anständiges Brot zu backen habe ich ein Jahr gebraucht. Um mich in diesem grünen Dschungel hier auszukennen, dazu werde ich Jahre brauchen. Wenn…

Auf die Schnelle

Ich sage es seit Jahren:

Zu viel Ereignisse=zu wenig Zeit zum bloggen.
Viel Zeit zum bloggen=nix los was man erzählen kann.

Und meine Hobbies machen mich alle. Denn nicht nur Hobbies fressen Zeit (meist recht sinnlos) sondern die Menschen, die hinten dran hängen auch.

Ich liebe es, neue Leute kennenzulernen, liebgewonnene "alte" zu treffen, zu klönen, reden, bisschen zuhören (das üb ich noch)

Aber um alle meine Schätze, menschlich wie nicht-menschlich, regelmäßig zu "bewirtschaften", dazu müsste ich sie alle mit ins Bett nehmen... zwecks Zeitersparnis versteht sich *grins*

Am Samstag war ja Weltstricktag. Und wir waren in Düsseldorf. Im Meckenstocks.
Das war so genial! Erst vorher einen Garten in D´dorf besucht (eine neue Internetbekanntschaft, supernett und interessant) und dann zum stricken (und häkeln!). Lecker Kuchen, Kaffee satt, Schnellstricker Manes Meckenstock und Profi Michael Weinreich und ne Menge lieber Garn-Freunde. (Hallo Feeee)
Das Beste kam zum Schluß: Im M…

Weltstricktag

Stricken ist ja nicht meins. Wissen wir.

Aber da die Stricker ja tolerante Menschen sind, darf ich am morgigen Weltstricktag auch häkeln.

Gedacht ist dieser weltweite Tag des Strickens, um das alte Hobby neu zu beleben. Bei den Amis eigentlich nicht nötig, die wissen was Spaß macht. Hierzulande muss man sowas anbieten wie sauer Bier.

Gar nicht sauer wird das Bier aber sein, wenn es in Düsseldorf morgen an die Strick- und Häkelnadeln geht. Denn dann lädt der Kabarettist Manes Meckenstock in sein Etablissement, und zu Kaffee, Kuchen (Kuchen selber mitbringen!) und lecker Altbier dürfen Wollfans ihre Nadeln (und Haken) klappern lassen.

Und ich mach mit! Zum einen, weil ich sowieso beim Weltstricktag mitmache, zum anderen weil Strick-Kollege Michael Weinreich auch vor Ort ist. Kunststück.. der wohnt um die Ecke.

Zu Ort der Geschehens kommt ihr so: Das Meckenstocks

Und ab 17 Uhr sind wir alle da. Michael, Manes Meckenstock und alle strickenden und häkelnden Freunde, die Lust auf ihr Hobby in ges…

Raus Maus!

Ich habe ja mein altes, heißgeliebtes Burda-Blog aufgegeben. Aber ohne dieses "Tagebuch" hätte ich gar nicht mehr gewusst, wie es hier vor 3 Jahren ausgesehen hat.

Das konnte ich Dank Blog nun noch einmal nachschauen, und hab den alten Beitrag "Unser Oma ihr klein Häuschen" dann mal schnell hierher kopiert.

Was ich da sah, war vor allem ein recht nacktes Hühnerhaus. An einer Ecke wuchs ein Kirschlorbeer, den ich versucht hatte dem Erdboden gleichzumachen. Der erfreut sich mittlerweile bester Gesundheit, und tut was alle Kirschlorbeeren tun: wuchern. Bald muss ich wieder ran, und ihm Einhalt gebieten.

Zum Vergleich ein Foto mit Lorbeer, und einem traurigen Ast. Auf diesen Ast saßen so viele der putzigen Pfirsich-Babys, die ich euch neulich gezeigt habe, dass er unter der Last zusammengebrochen ist. An einem letzten Zipfelchen Holz hält er sich nun verzweifelt fest.




Traurig, nicht wahr? Noch trauriger aber war es, als ich gestern an dem Baum vorbeiging, und einen weitere…

Läuse, Mäuse

War ja klar. Wenn man was Neues anfängt, wird es Rückschläge geben. Kürzlich machte ich meine morgentliche Garteninspektion, und was seh ich? Liegt eine bisher wunderbar gediehene Topinambur-Pflanze schlaff und welk auf dem Boden. Armes Blümchen.

Aber stutzig wurde ich, als am nächsten Tag noch eine flach darniederlag. Das konnte doch kein Zufall sein. Vorsichtig zog ich an dem schwächelnden Patient, da hatte ich ihn in der Hand. Normalerweise sollte der oberirdische Trieb an einer Knolle wachsen... aber da war nix.

Gartenfreaks werden es ahnen: Wühlmäuse. Schnell im Internet nachgeschaut, und herausgefunden, dass Topis die Lieblingsspeise der Mäuse sind. Mancherorts wird sogar empfohlen, die Knollen zwecks Ablenkung von den wertvollen Blumenbeeten etwas abseits anzupflanzen. Frisst die Maus die Knollen, haben die Blümkes Ruhe.

Aber ich will keine Dahlien essen! Ich will meine Knollen!

Mit Wut im Bauch und Spaten hab ich der Maus dann nachgegraben und endete zwischen den Salatköpfen im Ni…